Chiron
Chiron-Collage
Chiron ist am 1.11.1977 von Charles Kowal entdeckt worden.
Er wird zu den Planetoiden gezählt, weil er von den Astronomen nicht eindeutig zugeordnet werden kann. Seine Umlaufbahn ist äußerst exzentrisch und berührt die Bahnen von Saturn und Uranus. Damit verbindet er die beiden Prinzipien und ist der Vermittler oder das "Tor" der sichtbaren zur transpersonalen Ebene.
In der Mythologie ist Chiron ein Kentaur, halb Mensch und halb Pferd, der aber im Vergleich zu den anderen Kentauren göttlichen Ursprungs war. Er ist der Sohn von Kronos und der Nymphe Philyra. Bei der Zeugung musste Kronos sich als Hengst verwandeln, um unerkannt zu entkommen. Als Philyra Chiron gebar, wollte sie nicht seine Mutter sein, weil es ihr vor diesem Pferdemenschen graute. So erfuhr Chiron seine erste Wunde durch Ablehnung .

Später wurde aus ihm ein berühmter Heiler und Lehrer vieler Helden. Er wurde äußerst geschätzt, weil er friedlich und wissend war, also anders als die restlichen Kentauren, die als barbarisch und wild galten. Doch bei einem Kampf wurde er ausversehen von Herakles durch einen Pfeil an seinem Bein getroffen. Der Pfeil war mit dem Blut der Hydra vergiftet und tödlich, so daß Chirons Wunde nicht heilen wollte, er aber auch als Halbgott nicht sterben konnte. Er litt unsägliche Qualen und Schmerzen, die er selbst nicht lindern konnte. Schließlich erlöste Zeus Chirons Leid und ließ ihn mit Prometheus Schicksal tauschen und an seiner Stelle sterben.

Chiron-Pastellkreide
Chiron im Horoskop ist der Bereich, wo wir äußerst empfindsam und verletzlich sind. Dort ist unsere wunde Schwachstelle, die häufig schon sehr früh in der Kindheit entstanden ist. Dementsprechend reagieren wir später bei erneuter Aktivierung mit Abwehr, Unterdrückung oder Flucht.
© Copyright Gabriele Welz
Kunzit
     Kunzit

Somit ist der erste Schritt der Heilung der Weg nach innen.
Dabei gibt der Achat Schutz sowie Ruhe und fördert den Rückzug von Aktivitäten.
Zusätzlich können mit Hilfe des Malachits unterdrückte Gefühle und Schmerzen wahrgenommen und gespürt werden.

Chirons Verletzungen können emotional, geistig aber auch körperlich sein. Häufig sind sie auch nicht vollständig heilbar oder sogar überhaupt nicht wieder zu beheben.
Zeiten von Chiron-Auslösungen können extrem schwierige Lebensphasen sein, in denen sich Verzweiflung, Wut und Resignation über das
eigene Schicksal abwechseln.
Hierbei können Heilsteine hilfreich eingesetzt werden.

Der Granat ist der "Krisenstein"
überhaupt, der in aussichtslosen und
extrem schwierigen Zeiten Mut,
Hoffnung und Zuversicht schenkt.

Zusätzlich kann der Eklogit den Willen
zur Heilung sowie die Hoffnung fördern.

                        Der Larimar löst Angst, Leid und                         besonders auch Opferhaltung auf,                         indem er bewußt macht, daß es auf                         die eigene geistige Haltung ankommt                         und es nur die Grenzen gibt, die man                         sich selbst setzt. Er regt somit die                         Selbstheilungskräfte an.

Bei starker Wut auf das Leben und auf die Ungerechtigkeit des Schicksals hilft der
Prasem, wieder Beherrschung über sich selbst zu bekommen und Vergangenes
loszulassen.

Tiefgreifend wirkt der Rhodonit, indem er Schmerzen und Wut an die Oberfläche
befördert und bei der Umwandlung dieser enormen Gefühle hilft. Auch beim
weiteren Prozess der Vergebung und des Verzeihens ist dieser Stein eine große
Hilfe. Er ermöglicht Verständnis für andere und für sich selbst zu finden.

Bei Chiron geht es um Akzeptanz und Annahme seiner selbst mit allen Schwächen,
Empfindsamkeiten, Krankheiten und sonstigen Verletzungen. Hierbei kann uns
der Covellin unterstützen, indem er Selbsterkenntnis und Selbstliebe fördert.

                      Genauso wichtig ist es, sein Schicksal und sein Leid zu akzeptieren,
                      umso mehr, wenn es unabänderlich ist. Diese Fähigkeit, mit Demut
                      sein Leben anzunehmen, können der rosa Kunzit sowie sein grüner
                      Bruder der Hiddenit fördern. Beide Steine helfen auch,
                      Depressionen zu lindern.

Chiron-Auslösungen konfrontieren uns mit Schmerzen und alten Verletzungen.
Doch wenn wir uns damit auseinandersetzen, Akzeptanz und Verständnis für uns
und andere entwickeln, können wir Erlösung erfahren. Hier kann uns der Petalit
helfen, seelische Verletzungen und andere schmerzhafte Erfahrungen anzuschauen
und tiefgreifende Erkenntnisse zu integrieren.

                        Chirn-Anhänger:

 

 

 

 


 

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